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Aktuelles aus der SHK-Branche | Inhalte der RAS Ausgabe Dezember 2020

Geberit Geschäftsjahr 2020: Umsatzwachstum trotz Krise

Die Umsatzentwicklung der Geberit Gruppe war im Jahr 2020 durch die COVID-19-Pandemie und die negative Währungsentwicklung geprägt. Insbesondere im zweiten Quartal führten die COVID-19-bedingten Restriktionen in den Absatzmärkten zu einem deutlichen Umsatzrückgang, welcher im 2. Halbjahr aber kompensiert werden konnte. Demnach führten im zweiten Halbjahr Nachholeffekte, ein wieder zunehmender Lageraufbau beim Grosshandel sowie staatliche Konjunkturprogramme – allen voran die temporäre Mehrwertsteuerreduktion in Deutschland – zu einem starken Umsatzwachstum. Der Umsatz in den einzelnen Ländern entwickelte sich je nach Stärke und Dauer des Lockdowns in der Bauindustrie im Frühling sehr unterschiedlich. In Deutschland (+7,3%), Österreich (+5,0%), in der Schweiz (+4,1%), in Osteuropa (+3,2%) und in den nordischen Ländern (+2,9%) waren die Baustellen nur bedingt eingeschränkt und der währungsbereinigte Nettoumsatz konnte im Gesamtjahr erfreulich zulegen. Aufgrund der in Belgien stärker eingeschränkten Bautätigkeit verblieben die Benelux-Länder auf Vorjahresniveau. Dagegen verzeichneten die von den Baustellenstopps am stärksten betroffenen Märkte Grossbritannien/Irland (-15,7%), die Iberische Halbinsel (-10,9%), Italien (-8,3%) und Frankreich (-6,9%) auch nach zwölf Monaten nach wie vor deutliche Rückgänge beim währungsbereinigten Nettoumsatz. Weiterhin spürbar waren die negativen Einflüsse von COVID-19 in den Regionen ausserhalb Europas, in Nahost/Afrika mit -14,1% und in Fernost/Pazifik mit -7,2%. In Amerika stieg der Nettoumsatz um 1,7%. Der Nettoumsatz der Geberit Gruppe in Schweizer Franken im Jahr 2020 sank um 3,1% auf 2.986 Mio. CHF. Währungsbereinigt konnte dagegen ein Wachstum von 1,3% erzielt werden. Damit gelang es Geberit, den Umsatz trotz der Krise zu steigern und nach eigenen Angaben weitere Marktanteile zu gewinnen. Bei den Ergebnissen erwartet die Unternehmensleitung für das Geschäftsjahr 2020 eine operative Cashflow-Marge von rund 31 %. Jahresabschluss und Geschäftsbericht 2020 werden am 10. März 2021 veröffentlicht. Foto: Christian Buhl kann als Geberit CEO trotz Covid-19 für das vergangene Jahr gute Zahlen präsentieren. (Foto: Geberit)

Belgischer Großhändler FACQ neuer Partner der GC-Gruppe

Das belgische Familienunternehmen FACQ und die GC-Gruppe haben die Weichen für eine Partnerschaft gestellt. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden arbeiten die beiden traditionsreichen Haustechnik- Großhändler künftig zusammen. Bereits im Jahr 1880 gegründet, hat sich FACQ zu einem der führenden und landesweit aktiven SHK-Großhandelshäuser in Belgien entwickelt. In fünfter Generation lenkt die Familie Vanden Dael die Geschäfte des Unternehmens mit seinen insgesamt 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an landesweit 44 Standorten, darunter drei Zentrallägern. „Wir sind sehr erfolgreich im Markt unterwegs, wollen aber noch leistungsfähiger werden, um die anspruchsvollen Produkt- und Serviceanforderungen von morgen noch besser erfüllen und die gesamte Branche zukunftsweisend weiter entwickeln zu können. Die Zusammenarbeit mit der GC-Gruppe schafft dafür auf nationaler wie internationaler Ebene außergewöhnliche Synergiemöglichkeiten, die uns gerade in Zeiten der Globalisierung und der Digitalisierung deutlich voranbringen werden“, betont CEO Damien Vanden Dael. I Die Familie Vanden Dael und das derzeitige Management bleiben an der Spitze des Unternehmens und halten damit weiterhin die Geschicke des Traditionshauses in den Händen. Aus Bremen verlautet: Die künftige Zusammenarbeit mit FACQ ermöglicht der GC-Gruppe eine flächendeckende Präsenz im belgischen Markt. Thomas Werner, persönlich haftender Gesellschafter der Cordes & Graefe KG: „Über viele Jahre verfolgen wir bereits die großartige Entwicklung dieses stolzen und zugleich bodenständigen belgischen Großhandelshauses FACQ. Von Anfang an haben wir in unseren Gesprächen mit der Familie Vanden Dael die vielen Gemeinsamkeiten unserer Unternehmen und unseres Denkens gespürt. Umso mehr freuen wir uns, nun zusammen die Zukunft zu gestalten. Unseren Lieferanten, vor allem aber unseren belgischen Kunden machen wir mit dieser Partnerschaft ein noch besseres Angebot.“

Brookfield Infrastructure erwirbt Mehrheitsbeteiligung an Thermondo

(08.01.2021) Thermondo gab heute bekannt, dass Brookfield Infrastructure zugestimmt hat, eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen zu erwerben. Das Kapital soll demnach verwendet werden, um die Wachstumsstrategie von Thermondo zu beschleunigen und den Kundenstamm für seine CO2-neutralen Heiztechnologien weiter auszubauen. Thermondo beschäftigt heute bundesweit über 440 Mitarbeiter.„Wir haben Thermondo 2013 gegründet, weil wir erkannt haben, dass die Energiewende nur mit der Wärmewende funktionieren kann. Heute haben wir über 20.000 Kunden und zusammen haben wir über 13.000 Tonnen CO2 reduziert. Wenn unsere Plattform wächst, werden die Barrieren für CO2-armes Heizen für Hausbesitzer erheblich verringert “, sagte Philipp Pausder, Mitbegründer und Geschäftsführer von Thermondo. „Wir freuen uns sehr, mit Brookfield, einem der weltweit größten Infrastrukturinvestoren, einen erfahrenen Partner gewonnen zu haben. Gemeinsam werden wir unser Wachstum beschleunigen, umweltfreundliche Produkte wie Wärmepumpen schneller auf den Markt bringen und unser Contracting-Produkt ausbauen." Louis Socha, Senior Vice President, Investments bei Brookfield, sagte: „Wir freuen uns sehr, mit Philipp und dem Rest des Managementteams von Thermondo zusammenzuarbeiten. Die Energielandschaft steht vor einem grundlegenden Wandel. Mit seinen digitalen Prozessen und innovativen Produkten ist Thermondo gut positioniert, um in diesem Bereich führend in Europa zu werden, und wir freuen uns darauf, das weitere Wachstum zu unterstützen." Die Transaktion steht unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.
Foto: Philipp Pausder bleibt Gesellschafter und in seiner derzeitigen Rolle als Geschäftsführer von Thermondo. (Foto: Thermondo)

Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG verlängert mit Frank Göring bis Ende 2023

Frank Göring, der seit 1997 für die Villeroy & Boch AG tätig ist, wurde 2005 in den Vorstand berufen und ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender. „Frank Göring hat die Ausrichtung der Villeroy & Boch AG auf profitables Wachstum mit Weitblick vorangetrieben. Auch die frühzeitige und nachhaltige Digitalisierung des Unternehmens trägt seine Handschrift,“ so Dr. Alexander von Boch-Galhau, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Villeroy & Boch AG. „Unter der Führung Frank Görings ist es dem Management gelungen, Villeroy & Boch und seine MitarbeiterInnen gesund und erfolgreich durch die Corona-Krise zu führen. Gerade in solchen Zeiten bewähren sich Kontinuität und Führungsstärke. Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter fortzusetzen.“ Innerhalb des Vorstands verantwortet Frank Göring weiterhin die Bereiche Strategie, Personal, Recht, Compliance, M&A, Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit und Innovation.

(Foto: Frank Göring verlängert bis Ende 2023 Vorstandsvorsitzender bei Villeroy & Boch)

 

Gemeinsame Erklärung von ZVSHK und DG Haustechnik zum Produktdatenmanagement

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) werden ihre Zusammenarbeit beim Produktdatenmanagement weiter intensivieren. Ziel beider Verbände ist die Schaffung einer zentralen Informationsquelle für die Versorgung der Branche mit qualitätsgesicherten Daten. Hiervon werden Großhandel und insbesondere das SHK-Handwerk ganz wesentlich profitieren, so die beiden Verbände in ihrer Erklärung. ZVSHK und DG Haustechnik kooperieren bereits seit mehreren Jahren dabei, Handwerk und Großhandel mit optimalen Stammdaten zu versorgen. Durch eine enge Verzahnung der beiden Online Plattformen Open Datacheck (DG Haustechnik) und Open Datapool (ZVSHK) werden zahlreiche Synergien geschaffen. Mit den direkten Kanälen der aktuellen Datenbelieferung zum SHK-Handwerk und zum Großhandel ist ein effizientes Produktmanagement für alle Partner der Wertschöpfungskette Hersteller, Großhandel und Handwerk rechtssicher ermöglicht. Fachhandwerker, Planer und Architekten werden dadurch noch effektiver und zielgerichteter mit qualitätsgeprüften Daten versorgt. Sowohl Handwerk als auch Großhandel sind überzeugt, damit einen wesentlichen Beitrag zu einem digitalisierten dreistufigen Vertriebsweg zu leisten. ZVSHK und DG Haustechnik bitten alle Branchenbeteiligten, sich hier aktiv mit einzubringen.      

In der Dezember-Ausgabe der RAS lesen Sie u.a. folgende Themen:

Querschiesser: Für den Handel zwei Wege zur Wertschöpfung | „Ähnlich Zalando versus Karstadt"

Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft | Konzentration nach Zäsur

Wärmepumpe | Regenerativ, schnell zu installieren und effizient

Nordwest Handel AG/Produktsegment Haustechnik | Verbund-Leistungen brauchen echten Mehrwert

75 Jahre Wiedemann | Vertriebsthemen neu justiert

DOYMA GmbH & Co | 60 Jahre Unternehmensgeschichte

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