banner-abo
banner-ejournal
banner-wirtschaftsjournal
banner-ras-international
banner-organisationen
Aktuelles aus der SHK-Branche | Inhalte der RAS Ausgabe Juli/August 2020

Fördertopf leer: 2,2 Mrd. EUR zusätzlich für das Gebäudeförderprogramm bewilligt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat zusätzliche Mittel für die Gebäudeförderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums bewilligt. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm (MAP) für Erneuerbare Energien erhalten insgesamt weitere rund 2,2 Mrd. EUR. Die Finanzierung der erfolgreichen Programme ist für das laufende Jahr damit endgültig sichergestellt. Für das kommende Jahr ist eine Zusammenführung der bestehenden Programme in der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) mit korrespondierender Mittelausstattung geplant. Im Programm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ rechnet das BAFA für 2020 so mit einer Verdreifachung der Anträge von ca. 76.000 im Vorjahr auf voraussichtlich bis zu 240.000; in den EBS-Programmen hat sich die Zahl der bis August dieses Jahres sanierten Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 40% gesteigert. Im ersten Halbjahr 2020 wurden allein in den EBS-Programmen Kredite und Zuschüsse in Höhe von insgesamt 14,5 Mrd. EUR zugesagt; nach KfW-Berechnungen sind damit Investitionen im Umfang von bis zu 38,5 Mrd. EUR ausgelöst worden. (Grafik: BMWi)

In der Oktober-Ausgabe der RAS lesen Sie u.a. folgende Themen:

  • ISH 2021 | Keine Präsenzmesse in Frankfurt; Leitmesse nur als virtuelle Branchenplattform
  • BDH: Klimapaket funktioniert | Novelliertes Marktanreizprogramm bringt Klimaschutz voran
  • ZVSHK | SHK-Service- und Wartungstoll am Start
  • REISSER AG | "Aufgestiegen in die Oberklasse der Logistik"
  • Dusch WC´s | Im Fokus der Verbraucher
  • Forschungsprojekt TEWISol | Solarthermiekosten senken
Keine RAS zur Hand? Hier geht es zum Probeabo!  

Foto: Richter+Frenzel bekommt mit Guido Kreitz einen neuen Geschäftsführer (CFO) (Foto: Richter und Frenzel)

Richter+Frenzel: Neuer Geschäftsführer ab 01. November

Guido Kreitz übernimmt ab dem 01.11.2020 die Aufgabe als Geschäftsführer und CFO der Richter+Frenzel GmbH + Co. KG. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Derick Beitel an, der das Unternehmen zum 31.12.2020 verlässt. Guido Kreitz war seit 2010 als Geschäftsbereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen bei der EDEKA AG sowie als kaufmännischer Geschäftsführer innerhalb des EDEKA-Verbunds in Hamburg tätig. Zuvor leitete der Volljurist u. a. als langjähriger Partner die Niederlassung einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

   

(Foto: Wiedemann-Gruppe)

Wiedemann-Gruppe übernimmt vier Standorte von Eugen König

Die Unternehmensgruppe Wiedemann übernimmt zum 01.01.2021 die Standorte in Zeitz, Naumburg, Lödla (Altenburg) und Gera von der Eugen König GmbH, Koblenz. Die Angliederung erfolgt an die Wiedemann Industrie und Haustechnik GmbH mit Sitz in Burg. „Wir freuen uns, dass Dr. Rolf-Eugen König, uns, ganz im Sinne unserer Kooperation HBG, die Verantwortung für die erfolgreich aufgestellten Standorte in Zeitz, Naumburg, Lödla (Altenburg) und Gera mit allen MitarbeiterInnen übergibt. Die vier Standorte schließen optimal an unser Vertriebsgebiet an und können täglich aus dem Zentrallager in Burg beliefert werden“ so Barbara Wiedemann, geschäftsführende Gesellschafterin. „Auf diese Weise können wir unsere Präsenz im ostdeutschen Raum deutlich ausbauen, die Warenverfügbarkeit an den Standorten optimieren.“ Neben dem Hauptsitz in Burg verfügt das Wiedemann Burg über 17 weitere Standorte in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen, an denen insgesamt 285 MitarbeiterInnen arbeiten. „Dem Fachhandwerk in den Regionen werden die bisherigen MitarbeiterInnen in gewohnter und zuverlässiger Weise zur Verfügung stehen,“ verspricht Edwin Bauermann-Roos, Geschäftsführer Vertrieb. Dr. Rolf-Eugen König sieht in der Entscheidung eine optimale Lösung zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit für die vier Niederlassungen weit ab von Koblenz und die Weiterentwicklung der MitarbeiterInnen und Arbeitsplätze.          

Foto:  (v.l.n.r.) Matthias Dornbracht, Stefan Gesing und Andreas Dornbracht (Foto: Dornbracht)

Dornbracht mit neuer Gesellschaftsform, neuem Mehrheitseigner und unter neuer Führung

Aus der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG wird die Dornbracht AG & Co. KG. Mit finanzieller Beteiligung einer externen Unternehmerfamilie und neuer Unternehmensführung, möchte Dornbracht nach eigenen Angaben die Weichen für den Ausbau seiner Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt stellen. Damit "stärke das Unternehmen seine Position als internationaler Designführer der Sanitärbranche." Die Beteiligung der Dortmunder Unternehmerfamilie Knauf als strategischer Investor und Mehrheitseigner an der neu formierten Dornbracht AG & Co. KG steht unmittelbar vor dem Abschluss. Winfried Tillmann, Sprecher des Family Offices der Familie Knauf: „Wir freuen uns als langfristig agierender Investor und zukünftiger Mitgesellschafter das nachhaltige und beschleunigte Wachstum des Unternehmens zu sichern.” Im Zuge dieser Veränderung werden Andreas und Matthias Dornbracht die Führung an den neuen künftigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Gesing (42) übergeben, der zuletzt CFO und Mitglied des Vorstands der Grohe AG war, davor CFO von thyssenkrupp Industrial Solutions. „Stefan Gesing hat einschlägige Erfahrungen in der erfolgreichen Transformation von Unternehmen, er ist ein besonnener Manager und er identifiziert sich mit der DNA des Familienunternehmens,” so Andreas Dornbracht. Aufsichtsratsvorsitzender der Dornbracht AG & Co. KG wird Matthias Dornbracht (59), der mit seiner Familie einer der Hauptgesellschafter bleibt. Andreas Dornbracht (61) wird aus dem Unternehmen ausscheiden, um sich mit seiner Beteiligungsgesellschaft neuen Projekten zu widmen. Durch den erfolgreichen Einstieg der vierten Generation, der bereits 2018 stattfand, bleibt die Gründerfamilie mit Alexander Dornbracht (34) und Konstantin Dornbracht (33) in führenden Positionen vertreten. Stefan Gesing, angehender Vorstandsvorsitzender der Dornbracht AG & Co. KG und Mitgesellschafter, freut sich auf die neue Aufgabe: „Die Marke Dornbracht ist exzellent im internationalen Premium- und Luxussegment positioniert, sie verkörpert Design- und Innovationsführerschaft. Die neu geformte Dornbracht AG & Co. KG auf dieser soliden Basis auszubauen, wird meine Aufgabe sein. Dabei gilt es die Faszination der Marke greifbar zu machen und den Qualitätsanspruch sowie die Manufakturkompetenz des Unternehmens weiter zu stärken“.  

Stimmen und Stimmungen nach Absage der ISH 2021 als Präsenz-Veranstaltung

Wir sprachen mit Frau Jeglitza-Moshage von der Messe Frankfurt, mit ZVSHK-Präsident Michael Hilpert, BDH Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke und VDS Geschäftsfüher Jens J. Wischmann.

Sehen Sie gleich hier das SHK-TV Video.