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Unsere Themen in der RAS Ausgabe März 2020:

IFH/Intherm – GHM sagt Messe komplett ab

Die vom 21. bis 24. April 2020 geplante IFH/Intherm, die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik in Nürnberg, wird aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie für 2020 abgesagt. Die Verantwortlichen sehen damit von der ursprünglich angedachten Verschiebung ab und setzen die Gesundheit und Planungssicherheit aller Messeteilnehmer an erste Stelle.  Die für dieses Jahr bereits geleisteten Zahlungen werden, laut Aussage der Veranstalter gegenüber unserer Redaktion, erstattet. Besuchertickets, die für die nun abgesagte Messe 2020 bereits gekauft wurden, werden ebenfalls rückerstattet. Die nächste IFH/Intherm findet von 26. – 29. April 2022 auf dem Messegelände Nürnberg statt.

Nach intensiven Abstimmungen haben die Verantwortlichen der IFH/Intherm, die Veranstalterorganisation GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH sowie die ideellen Träger der Messe unter Federführung der Fachverbände SHK Bayern und SHK Baden- Württemberg heute gemeinsam entschieden, die IFH/Intherm für 2020 abzusagen. „Vor dem Hintergrund der steigenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der nicht abschätzbaren Entwicklungen sehen wir von einer Verschiebung und Durchführung der IFH/Intherm in 2020 ab. Die letzten Tage haben gezeigt, dass das Geschehen hochdynamisch und im weiteren Verlauf nicht seriös vorherzusehen ist. Die gegenwärtige Lage bietet unseren Ausstellern, Besuchern und uns daher keine Grundlage für eine verlässliche Planung“, sagt Klaus Plaschka, Geschäftsführer der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Auch wenn wir die Messe schweren Herzens absagen: Die Fairness gegenüber allen Akteuren und die nun gebotene Vernunft sind die Leitplanken dieser Entscheidung.“ Der ursprünglich geplante Termin der IFH/Intherm vom 21. – 24. April 2020 musste von der GHM aufgrund des vorläufigen Messeverbots der bayerischen Staatsregierung aufgegeben werden. Aktuelle Aussagen von Seiten der Bundes-, sowie der Landesregierung zeigen, dass die angeordneten Maßnahmen mehrere Monate anhalten könnten und damit von einer Fortdauer oder Intensivierung der unsicheren Planungslage auszugehen ist. Dabei dürften die Regelungen insbesondere Großveranstaltungen betreffen. Dazu Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Bayern: „Die herrschende Situation bedeutet faktisch einen enormen wirtschaftlichen Druck auf alle Unternehmen der SHK-Branche. Und dies in einer sehr unsicheren Gemengelage für das komplette Jahr. Das zeigten nicht zuletzt die zahlreichen persönlichen Gespräche der letzten Tage. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und haben uns zu dem schweren, aber aus gesundheitlicher und wirtschaftlicher Sicht wichtigen Schritt entschieden, die IFH/Intherm 2020 nicht stattfinden zu lassen.“ Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Baden-Württemberg ergänzt: "Wir hatten in den letzten Wochen das Ohr sehr nah an den Ausstellern, die weiterhin ein hohes Interesse am persönlichen Kontakt zu ihren Kunden und zur Vorstellung ihrer Neuheiten haben. Ein virtueller Vertrieb ist dafür bis heute kein gleichwertiger Ersatz. Daher ist es für uns alle umso enttäuschender, dass wir die bedeutendste SHK-Messe des Jahres mit zuletzt über 40.000 Fachbesuchern unter diesen Umständen absagen müssen. Für das SHK-Handwerk bleibt die IFH/Intherm auch in Zukunft der wichtigste Ort, sich über Produkte und Dienstleistungen im SHK-Markt persönlich zu informieren." Die Gesellschaft für Handwerksmessen mbH beginnt nun umgehend mit den Planungen der IFH/Intherm 2022, um diese wieder in der gewohnten Qualität anzubieten. „Wir blicken nun in die Zukunft und dürfen bereits heute einen neuen Termin mitteilen: Die nächste IFH/Intherm findet von 26. – 29. April 2022 in Nürnberg statt“, sagt Klaus Plaschka, Geschäftsführer der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Selbstverständlich beobachten wir die Lage und behalten uns vor, zwischenjährliche Sonderformate, die positive Impulse für die SHK-Branche setzen, anzubieten, wenn dies auch aus Sicht unserer Kunden sinnvoll und realisierbar erscheint.“

Johannes M. Börner, 1. Vorsitzender DG Haustechnik (DGH) im RAS Interview

Im November vergangenen Jahres gaben Vorstand, Geschäftsführung und die Teilnehmer auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Großhandelsverbandes deutlich zu verstehen: die digitalen Inhalte stehen ganz oben auf der Tagesordnung. Die Verbandsarbeit widmet sich verstärkt diesen veränderten Rahmenbedingungen innerhalb der Haustechnikbranche. Viele Strukturen gehören hinterfragt, so war in Frankfurt zu vernehmen. Was dies konkret bedeutet, dazu befragte die RAS-Redaktion Johannes M. Börner, den 1. Vorsitzender DG Haustechnik.

Das komplette Interview mit Johannes M.Börner lesen Sie in der März-Ausgabe der RAS ab Seite 32.

 

Frauenthal EXPO 2020

Mitte Januar fand in der Wiener Marxhalle die Neuauflage der Frauenthal EXPO statt. Diesmal mit mehr Platz, mehr Ausstellern, mehr Besuchern, und wie die Veranstalter von der Frauenthal Handel Gruppe betonten, mit mehr Service als bei der ersten Veranstaltung vor zwei Jahren. Mehr zur Veranstaltung in Wien lesen Sie in der März-Ausgabe der RAS ab S. 8  

Collon.de als B2B-Haustechnik Online-Handel am Start

SHK-Fachhandwerker können seit dem 20. Februar den B2B-Online-Shop www.colons.de nutzen. Im Online-Großhandel Colons besteht Zugriff auf ein Vollsortiment von über 44.000 Lagerartikeln sowie mehr als 200.000 gelisteten Artikeln. „Mit colons.de beginne eine neue Zeitrechnung im SHK-Großhandelsgeschäft“, so die Geschäftsführer Markus Bieletzki und Markus Graf. „Denn zahlreiche Funktionalitäten des neuen Shops sind erstmals in der Branche verfügbar. Diese ermöglichen den SHK-Fachhandwerken einen ausgesprochen komfortablen und zeitsparenden Einkauf.“ Das Video-Interview mit den beiden Collons-Geschäftsführern können Sie sich gleich HIER ansehen.  Den Beitrag dazu lesen Sie in der März-Ausgabe der RAS ab Seite 60. 

Villeroy & Boch: Immobilienverkauf verbessert Konzernergebnis deutlich

Der Villeroy & Boch-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Konzernumsatz in Höhe von 833,3 Mio. EUR und lag damit im zum Halbjahr angepassten Zielkorridor. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im vergangenen Geschäftsjahr mit 103,4 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert von 53,6 Mio. EUR. Grund hierfür ist ein Immobilienverkauf in Luxemburg. Im Vorjahresvergleich ging der Umsatz aber um 2,3 % zurück.

Ein Video-Interview am Rande der Bilanz-Pressekonferenz mit dem V&B Vorstandsvorsitzenden Frank Göring, auch zum Stand der Ideal-Standard Übernahmepläne Seitens der Mettlacher, können Sie gleich hier anschauen.

Mehr zum Jahresergebnis von Villeroy & Boch lesen Sie in der März-Ausgabe der RAS ab S. 70.  

Weitere Inhalte der RAS März-Ausgabe:

SellSite/ARGE Neue Medien | Interdisziplinäre Branchengespräche beim TGA-Wirtschaftsforum// DG Haustechnik | Digitale Agenda ist zentrales Großhandelsthema// Zukunft Altbau | Rechtliche Vorschrift: Aus für Heizungen nach 30 Jahren// BDH startet Aktion „Effizienz mit System“ | Für maximale Energieeffizienz// Delabie | Erfolgreich in Deutschland// interdomus Haustechnik | Passgenaue und innovative Lösungen für die Zukunft// Stiebel Eltron | Klimapaket vom Staat. Klimaschutzpaket für Zuhause.// Emco Bad | Keine Teilnahme an Regionalmessen// MEPA | Modernisierung schreitet voran// VALLOX | „AIRcademy“ eröffnet// LIXIL/Grohe | Eröffnung des globalen Duschkompetenzcentrums// Systemair | Weiter auf Wachstumskurs// ...und viele weitere Beiträge aus der Welt der Gebäudetechnik. Keine RAS zur Hand: hier geht es zum Probeabo!