Haustechnik-Großhandel verabschiedet sich von der Handwerkermarke
Die Mitglieder des DG Haustechnik beenden die Zusammenarbeit mit dem Leistungsbündnis des ZVSHK. Wie der Deutsche Großhandelsverband mitteilte, arbeite man nicht mehr in den Gremien der Handwerkermarke mit. Damit muss das Bündnis der Handwerkermarke zukünftig ohne den langjährigen Partner aus dem Großhandel auskommen. Gründe für die sofort greifende Maßnahme wurden laut ZVSHK demnach nicht mitgeteilt.

In verschiedenen Gremiensitzungen wollen die verbliebenen Markenpartner der Handwerkermarke zusammen mit dem ZVSHK als Lizenzgeber des Qualitätszeichens noch in diesem Jahr über die zukünftige Ausrichtung beraten. Andreas Müller: „Es kann durchaus sein, dass diese Gespräche ohne direkte Teilhabe des Großhandels neue Perspektiven darauf eröffnen, wie wir als Marktpartner den Absatz hochwertiger Markenprodukte erfolgreich stärken können“.


Der ZSVHK zur Handwerkermarke:
Die Handwerkermarke ist ein Qualitätszeichen der SHK-Branche. Sie wurde im Jahr 2000 im Leistungsverbund des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima und namhafter Hersteller entwickelt. Die Handwerkermarke hat sich bis heute mit zahlreichen Herstellerpartnern und mehr als 5 000 Partnern aus Handel und Handwerk im Markt etabliert. Sie steht, wie keine andere Marke der Branche, für Qualität in allen Dimensionen. Die Hersteller, die das Zeichen führen, erfüllen mit ihren Produkten wichtige Anforderungen hinsichtlich Qualität und Zusatzservice für Handwerk und Endkunden. Aktuell zählen folgende 20 Markenhersteller zum Kreis der Handwerkermarke:
Arbonia, Brötje, Geberit, Grünbeck, Grundfos, Hansa, Judo, Kermi, KSB, Lowara, Oventrop, Purmo, Reflex, Roth, Sanco, Sanha, Syr, Toto, Wilo, Wolf.