Lust auf (Messe-)Deutschland!

 Verfasst am 03.02.2019

Mit Höchstgeschwindigkeit nähern wir uns der ISH, der für unsere Branche wichtigsten Messe überhaupt. Doch was ist eigentlich mit „wir“ gemeint? Haben wir zunächst einmal unsere heimischen Mitarbeiter und Entscheider aus Handel, Hand- werk Industrie und Planung vor Augen, die sich auf der Welt- messe der Haustechnik informieren, werden wir beim Besuch der schier unzählbaren Messestände und auf den Gängen zwischen den Hallen mit einem ebenso vielfältigen Sprachenge- wirr konfrontiert, das im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen lässt. Denn die zunehmend steigende Zahl der Besucher aus dem Ausland, die man bereits in den letzten Jahren registrieren konnte, wird mit Sicherheit auch in diesem Jahr noch einmal mit neuen Rekordwerten getoppt. Deutlich aufgezeigt wurde uns dies bereits auf den ersten großen Messen dieses Jahres, auf der BAU in München und auf der IMM Cologne in Köln. So erreichte die BAU erneut Spitzenwerte. 250.000 Besucher und davon erstmals 85.000 aus dem Ausland (2017: 80.500) aus über 150 Ländern untermauerten den Stellenwert der BAU als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Eben- falls mit einem guten Ergebnis ging die imm cologne/LivingKitchen zu Ende. Insgesamt rund 150.000 Besucher ließen sich von den Einrichtungs- und Küchenwelten inspirieren. Mit einem Anteil von 52 Prozent ausländischer Fachbesucher präsentier- te sich das Messeduo so global wie nie zuvor. Damit kam mehr als jeder zweite Fachbesucher aus dem Ausland und insgesamt aus 145 Ländern.

Und was bedeutet das nun für „unsere“ ISH? Ist es erschreckend, wenn die Internationalität der Besucher zunimmt und man den Eindruck bekommt, dass das heimische „Kernpublikum“ weniger Interesse zeigt und den Weg nach Frankfurt nicht mehr findet? Oder sollte man sich mit Stolz und Zuversicht auf die Messe freuen und beobachten, mit welchem Produktfeuer- werk unsere Hersteller die globalen Entscheider begeistern wer- den? Betrachtet man die immer noch sehr gute Auftragslage und die Auslastung des Handwerks bei uns, kann man verstehen, dass der ein oder andere Entscheider aus unserem Land nicht zur Messe kommen und sich später auf den Hausmessen die kompakte Information holen wird.

Ganz sicher bleibt, dass die imposanten Impressionen, die man auf unserer Weltleitmesse sammeln kann, unübertreffbar sind und sich diese mit einer ebenso großen Begeisterung dem Endkunden vermitteln lässt. Ein Besuch der ISH lohnt sich allemal. Die Welt kommt nach Frankfurt, seien Sie auch dabei!

Das Redaktions-Team der RAS sowie alle in Frankfurt anwesenden Mitarbeiter des Krammer Verlages freuen sich auf die Gespräche mit Ihnen. Den Stand des Krammer Verlages finden Sie in der Halle 4.1. FOY 12. Das SHK-TV-Studio ist in Halle 11.1 A06/C06 .